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Nachhaltiger Pflanzenschutz bei der WeinKultur

Es ist eine bunte Schar von Menschen, die in diesen Tagen ausschwärmt, um eine tierische Sexualität zu verhindern. „Der Traubenwickler ist in unseren Gefilden ein ernstzunehmender Schädling. Mit seinem Gelege sorgt er für Fäulnisnester in den Trauben“, sagt Malte Arnold, der mit dem Team der WeinKultur Kirchheim in den Steillagen am Neckarbogen unterwegs ist, um die Ausbreitung des Falters zu verhindern. Dazu hängen die Helfer braune Ampullen in festgelegten Abständen in die Rebstockreihen. Die kleinen Plastikbehälter sind gefüllt mit sogenanntem Pheromon. „Das gleicht dem Lockstoff der Weibchen des Traubenwicklers und erzeugt eine Duftwolke, die es für das Männchen unmöglich macht, seine Partnerin zu orten“, erklärt Arnold.

In unseren Weinbergen haben wir eine Vielzahl von Insekten. Nützlinge und Schädlinge. Wir sind im intergierten Pflanzenbau darauf bedacht möglichst ohne Pestizide auszukommen. Der Traubenwickler ist in unseren Gefilden ein ernstzunehmender Schädling. Mit seinem Gelege sorgt er für Fäulnisnester in den Trauben. Deshalb wurde für die Verhinderung der Verbeitung des Traubenwicklers eine andere Methode entwickelt. Die Verwirrmethode funktioniert mit Pheromonampullen, die im Weinberg Anfang April ausgehängt werden. Dieses Pheromon gleicht dem Lockstoff der Weibchen des Traubenwicklers und erzeugt eine Duftwolke die es für das Männchen unmöglich seine Partnerin zu orten. Um den Erfolg dieser Maßnahme zu kontrollieren, werden im Mai Fallen aufgestellt und somit der Flug des Traubenwicklers dokumentiert.
In unseren Weinbergen haben wir eine Vielzahl von Insekten. Nützlinge und Schädlinge. Wir sind im intergierten Pflanzenbau darauf bedacht möglichst ohne Pestizide auszukommen. Der Traubenwickler ist in unseren Gefilden ein ernstzunehmender Schädling. Mit seinem Gelege sorgt er für Fäulnisnester in den Trauben. Deshalb wurde für die Verhinderung der Verbeitung des Traubenwicklers eine andere Methode entwickelt. Die Verwirrmethode funktioniert mit Pheromonampullen, die im Weinberg Anfang April ausgehängt werden. Dieses Pheromon gleicht dem Lockstoff der Weibchen des Traubenwicklers und erzeugt eine Duftwolke die es für das Männchen unmöglich seine Partnerin zu orten. Um den Erfolg dieser Maßnahme zu kontrollieren, werden im Mai Fallen aufgestellt und somit der Flug des Traubenwicklers dokumentiert.

Das Gute daran: Mit dieser Methode kann der Schädling ohne den Einsatz von Pestiziden in Schach gehalten werden. Daher beteiligt sich das auf integrierten Pflanzenbau bedachte kommunale Weinprojekt der Gemeinde Kirchheim an der Ampullenaushäng-Aktion, die von den Weingärtnern Stromberg-Zabergäu organisiert wird. Ziel ist es, die Trauben möglichst nachhaltig zu produzieren, um weiterhin so markante Weine wie Rosa und ihre weiße Schwester Regina zu gewinnen.

 

Allerdings sind die Vorräte des Erstlings-Rosés der WeinKultur Kirchheim fast aufgebraucht. Daher sollten all jene, die noch einen Rosa-Gutschein aus dem Vorverkauf haben, diesen möglichst bald in echten Wein umtauschen. Es wäre ja schade, wenn ausgerechnet diejenigen, die sich als Erste einen Rosa-Gutschein gesichert haben, nun nicht mehr zum Zug kämen und auf den nächsten Jahrgang warten müssten. Denn klar ist selbstverständlich auch: Der Wert der Gutscheine bleibt in jedem Fall erhalten.
 
Der Umtausch erfolgt an allen Verkaufsstellen, an denen die beiden Cuvées der WeinKultur Kirchheim zum Preis von 7,50 (Rosa) und 9,50 (Regina) erhältlich sind: im Kirchheimer Dorfladen (KiD), in der Obstahalle zwischen Kirchheim und Lauffen sowie an den Verkaufsstellen der Weingärtner Zabergäu-Stromberg.